Thomas Voeckler: Ich merkte, dass ich in guter Verfassung war

Heute morgen konnte ich angesichts der zu vergebenden Punkte und der Zähler auf meinem Konto nicht unbedingt sagen, dass ich in einer aussichtsreichen Position war, um das Bergtrikot zu erobern. Es gab mindestens ein knappes Dutzend Fahrer, die dafür in Frage kamen. Als ich dann in der 38-köpfigen Ausreißergruppe unterwegs war, merkte ich schnell, dass ich in guter Verfassung war. Dennoch bin ich diese Etappe angegangen, als wären es vier Rennen, jedes Mal mit Anstiegen. Ich dachte mir, dass ich das Tempo beim Anstieg zum Tourmalet anziehen musste, weil der Vorsprung auf das Peloton nicht ausreichte. Ich habe dann mit Yukiya (Arashiro) zusammengearbeitet, der mich schon bei meinem Sieg von Bellegarde-en-Valserine begleitet hat. Mit Feillu im Schlepptau und nur noch 30’’ Vorsprung auf Sorensen und Winokurow habe ich dann schließlich attackiert, denn ich wollte mich nicht mit ihnen im Finale wiederfinden, insbesondere nicht im flachen Abschnitt. Als der Vorsprung dann auf dem Col de Peyresourde auf 1’30’’ angewachsen war, konnte ich es auskosten, denn ich weiß um meine Abfahrqualitäten.
Ich bin sehr stolz auf meine heutige Leistung, denn das entspricht den Bildern, die ich als Kind am Fernsehen sah. Ich bin in einer anderen Dimension. Das ist Radsport, so wie ich ihn gerne praktiziere. Jetzt hat die Verteidigung des Bergtrikots oberste Priorität. Und normalerweise ist meine Tour morgen Abend beendet!

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